Paddle your own canoe: Kanu-Lager 2019 in den Masuren Drucken
Geschrieben von: Frederic   
Mittwoch, den 31. Juli 2019 um 22:07 Uhr

Ganz nach dem Motto des Pfadfindergründers "Paddle your own canoe!" fand das Stufenlager der Pfadfinder und Rover (ab 16 Jahre) dieses Jahr inmitten der masurischen Seenplatte statt.

 

 

Zu Augustbeginn ging es mit dem Zug nach Berlin und von dort aus ins Nachbarland. Nachdem wir in Sorkwity die Kanus entgegengenommen und unser Gepäck auf ihnen verstaut hatten, wurden sie auch schon zu Wasser gelassen. In den ersten Tagen unserer Tour wurden wir schwer von der Natur in den Bann gezogen. Auf ruhige, verschlungene Passagen durch dichte tiefgrüne Wälder folgten Abschnitte über große Seen, an denen sich trotz des mit Schilf gesäumten, unzugänglichen Ufers kleine versteckte Kiesstrände auftaten. Die Seen waren über klare Wasserläufe verbunden, an deren Grund man eine Vielzahl von Fischen beobachten konnte. Auch die Luft war von dem Leben und Surren der vielen Insekten, insbesondere Libellen, erfüllt. Sobald eine Tagesetappe der etwas über 100 Kilometer umfassenden Gesamtstrecke bewältigt war, wurde am Ufer nach einem geeignetem Schlaf- oder Campingplatz Ausschau gehalten. War ein solcher gefunden, wurden die Kanus an Land geholt, entladen und das Aufbauen des Nachtlagers begann. Im Anschluss wurden die unterwegs erworbenen Lebensmittel zubereitet und verspeist. Das Ende eines Tages klang meist gemütlich am Lagerfeuer aus. Mit gefülltem Magen und der durchlebten Anstrengung des Tages war ein frühes Einschlafen mühelos möglich. Wenige konnten sich den drückenden Augenlidern widersetzen und den klaren Nachthimmel bestaunen, belohnt wurden sie mit Sternschnuppen. So vergingen die Tage wie im Flug und wir erreichten unser Ziel, die Stadt Ruciane-Nida. Nachdem die Kanus abgeholt worden waren, ging es mit dem Bus nach Warschau. In einer zentral gelegenen Ferienwohnung untergebracht, genossen wir den Trubel der Hauptstadt und ließen bei einem guten Essen den letzten Abend ausklingen. Am nächsten Morgen traten wir frisch und ausgeruht den Rückweg an.


Nach diesem Sommerlager und den gesammelten Eindrücken blicken wir mit Vorfreude auf das Landeslager 2020. (F. Graf)

Ein besonderer Dank gilt der katholischen Pfarrgemeinde St. Alban unter Herrn Dekan Disch, welche unser Kanu-Lager großzügig unterstütze und somit diese besondere Fahrt

ermöglichte.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. September 2019 um 16:12 Uhr